Dienstag, 24. Februar 2009

zusammenfassende gedanken zum mitnehmen

"als er nun mit seinem kamillentee im wohnzimmer sitzt, freut er sich, dass er sich abermals nicht übergeben hat, dass der notarzt nicht gekommen ist und dass die sonne scheint, an diesem morgen, der ansonsten ein ganz gewöhnlicher ist."
"viele normale sind heut nicht unterwegs"

"wieso er sich schlecht fühlt"

"über all das macht er sich gedanken"

"mal betrinken"

"irre"

"we're quick to surrender"

"von außen sieht dieses eine leben viel besser aus, als es sich in wirklichkeit anfühlt"

"nicht erwähnenswerten erlebnissen"

"zusammenzubrechen"

"obs vll auch gegen übelkeit hilft"

"es knarrt, es knackst, es gibt nach..."

"Anzugmonster"

"ENDE"





unglaublich wie lange ich dich hier schon nicht gesehen hab. fast schon niedlich, wie du so weinerlich in diesem endlosen schlamm aus selbstmitleid und selbsterkenntnis herumschwimmst. leider muss ich dir mitteilen, dass auch ich dir in solchen momenten nicht mehr helfen kann. grundsätzlich begrüß ich das sogar, da mich immer wieder interessiert wie du denn ohne diese wand aus illusion lachend hervorsteigen kannst? wie realistisch ist es wirklich, dass alles (inklusive mir) auf dauer bestehen bleibt, ohne in einem (wie könnts in deinem leben anders sein) winzigen knall in sich zusammen zu fallen?
passieren wirds, egal ob ich dabei bin oder nicht, allerdings würde ich diesen kollaps sehr gerne aus der ersten reihe sehen. ich weiß, du willst möglichst wenig publikum, aber schließlich wird keinen interessieren was du willst.

ich will dir zum ersten mal einen aufbauenden rat geben: mach weiter, es wird von alleine enden.

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