verdammt, um ein haar wäre es so weit gewesen. um ein haar hätte sich wieder alles von selbst gelöst und eine welt ohne existenzberechtigung wäre endlich in sich zusammengestürzt um platz zu machen. ob dann auch platz für ihn gewesen wäre, weiß er nicht und, streng genommen, falls er es wüsste, würden die wände dieser welt bereits bröckeln. das tun sie übrigens schon, allerdings aus einem anderen Grund. "wie oft bist du heut nacht aufgewacht? wie lange lagst du wach? wie viele stunden hast du mit diesen gedanken verbracht?" er will keine antwort auf diese fragen und er will sein versagen auch weiter überzeugung nennen.
wie lange wird es noch dauern, bis endlich jemand die konsequenzen für das alles zieht? wie lange kann das spiel noch weitergehen? mal betrinken, um weniger zu denken und mehr zu schlafen und erkennen, dass auch das nur noch bedingt hilfreich ist.
Freitag, 21. März 2008
Dienstag, 4. März 2008
ignorier sie einfach...
er wusste schon immer, dass sich probleme nicht dadurch lösen, dass man sie einfach ignoriert. naja...streng genommen wusste er es noch nie und weiß es heute auch noch nicht. was kann denn auch er dafür, wenn es bis jetzt immer so gelaufen ist? er hat es nunmal nicht anders gelernt. die welt ist schuld daran und nicht er. nein, nicht er, denn er ist nie schuld. an nichts. und wenn er sich bei einer sache sicher ist, dann bei dieser. er. ist. nicht. schuld. punkt. naja...zumindest wenn er alle anderen davon überzeugen kann. er selbst weiß schon, dass er zumindest nicht ganz unschuldig ist. wenigstens manchmal...
über all das macht er sich gedanken, als er im schwersten moment seines lebens vor nichts steht. wobei...nichts ist es auch nicht, was ihn aufhält. am ehesten lässt es sich wohl ganz trivial durch eine wand charakterisieren. eine wand, an der ein vorbeikommen einfach unmöglich ist. "ich verlass ja nichtmal gerne die wohnung, also wie soll ich das schaffen? wer ist eigentlich schuld daran, dass es so weit gekommen ist? ich jedenfalls nicht." das war der moment, als er anfing sich selbst zu belügen und er wusste, dass dies nicht ohne konsequenzen bleiben wird...
über all das macht er sich gedanken, als er im schwersten moment seines lebens vor nichts steht. wobei...nichts ist es auch nicht, was ihn aufhält. am ehesten lässt es sich wohl ganz trivial durch eine wand charakterisieren. eine wand, an der ein vorbeikommen einfach unmöglich ist. "ich verlass ja nichtmal gerne die wohnung, also wie soll ich das schaffen? wer ist eigentlich schuld daran, dass es so weit gekommen ist? ich jedenfalls nicht." das war der moment, als er anfing sich selbst zu belügen und er wusste, dass dies nicht ohne konsequenzen bleiben wird...
Samstag, 1. März 2008
darum
schon wieder so ein verkaterter, grauer tag. wunderschön. er mag diese verkaterten tage, denn da weiß er wieso er sich schlecht fühlt. er mag auch diese grauen tage, denn da weiß er, wieso er keine sonne fühlt. und die regentage findet er auch ganz gut, weil sich da nur wenige menschen auf die straßen verirren. warum das so ist, weiß er nicht, aber es ist ihm auch ziemlich egal.
ein bisschen peinlich ist es ihm aber schon, denn er selbst schafft es an diesen tagen auch nicht oft vor die tür. in den vergangenen tagen und wochen schafft er es überhaupt nur sehr selten die wohnung zu verlassen. warum hat er vergessen.
ein bisschen peinlich ist es ihm aber schon, denn er selbst schafft es an diesen tagen auch nicht oft vor die tür. in den vergangenen tagen und wochen schafft er es überhaupt nur sehr selten die wohnung zu verlassen. warum hat er vergessen.
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