er hat wieder angst vorm schlafen. darum sitzt er nun schon seit vielen stunden wach und spielt mit diesem gedanken überhaupt nie wieder zu versuchen diesen, ohnehin kaum erreichbaren, zustand zu erleben. was er mit schlafen verbindet ist schweißgebadet aufzuwachen, die decke auf den boden werfen um sofort wieder danach fassend gegen das sofort eintretende zittern zu kämpfen. was dann folgt ist ein stundenlanger kampf um zu erkennen, dass es so nicht funktionieren kann.
danach wandert er meistens mit wackeligen beinen durch das wohnzimmer ins bad um in der küche fast zusammenzubrechen, um aber dann doch immer den weg ins doch so verhasste bett zu finden.
"but who cares about time when you can't sleep" singt ein schwedischer musiker so passend, aber scheiß drauf. in wirklickeit willst du dieses spießige leben zurück, das du so gehasst hast. mach einfach weiter, irgendwann brichst du zwischen bad und küche zusammen und dann wird alles endlich anders...
Samstag, 6. September 2008
Sonntag, 10. August 2008
gutfinden
du glaubst also, dass du wirklich etwas zu sagen hast? nur sagen willst du es niemanden und dass dir die zeit dazu fehlt es aufzuschreiben muss ich wohl nicht erwähnen. ach ja, es ist schon ein hartes und stresserfülltes leben, das du führen musst. kaum zeit nachzudenken, noch viel weniger zeit etwas daraus zu machen und praktisch überhaupt keine zeit um bei sinnen zu sein. irgendwann wird es dir bei einer großen sache auch so gehen wie bei so vielen dieser kleinen, nicht erwähnenswerten erlebnissen: du wirst schlussendlich da stehen, sehen, dass es in die scheiße läuft und dann wirst du dir einreden, dass du jetzt nichts mehr daran ändern kannst. du wirst dich verfluchen, aber nicht ernsthaft, sondern nur ein wenig, grad so viel, dass niemand sagen kann, dass du dich nichtmal darüber ärgerst. die tatsache, dass es dann aler wahrscheinlickeit nach wirklich zu spät sein wird beruhigt. dich zumindest. naja, um jemand anders gehts ja schließlich auch nicht.
Samstag, 21. Juni 2008
aufgetaucht
hey, da bist du ja! du magst es mir kaum glauben, aber genau in diesem zustand hab ich hier wieder erwartet...wart...stop...nein...das ist jetzt nicht unbedingt negativ zu werten. du weißt ja, von außen sieht dieses eine leben viel besser aus, als es sich in wirklichkeit anfühlt. ja, du kannst mir glauben, von außen siehst du ganz cool aus. das problem ist nur, dass du innen erstmal hochgradig verstört sein musst um diesen zustand zu erreichen. kaum zu glauben, aber das scheinst du echt geschafft zu haben. nein, wirklich, das mein ich ernst, ich bin stolz auf dich, mach weiter so. live fast, die young, heißts ja eigentlich immer. mach weiter! lauf dem entgegen was dich vom absoluten wahnsinn trennt. hm. du hast offenbar angst davor. kein problem, versteh ich. du bist eben noch nicht so weit um das zu erleben wovon du (angeblich) so oft träumst. jaja, "alles was passiert soll so passieren", schwachsinn! ändere es! es passiert genau das, was du willst. versteh das endlich! aber wozu sag ich dir das eigentlich, erkennen wirst du es ohnehin nie. mach nur weiter, das leben stoppt schon von alleine...
Donnerstag, 1. Mai 2008
Mittwoch, 23. April 2008
das leben ist kein popsong
lass dir nicht einreden, dass du dein herz nicht kontrollieren kannst. du kannst. du kannst alles in deinem körper manipulieren. manchmal einfach so, manchmal erfordert es einiges an geduld, fast immer irgendwelcher hilfsmittel. ich will dir ja nichts vorhalten, aber ich glaube, dass bei dir gerade so einiges schief läuft. in diesem rennen liegst du weit vorne, anders als in diesem song, den du so gern und oft hörst. du solltest dir vor augen halten, dass dein leben kein song ist und sich auch nicht im geringsten nach einem richtet. du lebst das, von dem niemand singt. es würde auch keinen interessieren und du weißt das, wenn du ehrlich bist. weißt du überhaupt noch was das bedeutet? ehrlich sein zu sich selbst, mein ich. an sich schon brutal, denn dieser mangel fällt keinem auf, außer mir. darum sehe ich es als meine aufgabe, nein, als meine pflicht, dich darauf hinzuweisen, dass du gerade dabei bist dich selbst in die irre zu führen und da kann dich dann niemand mehr retten...
Sonntag, 6. April 2008
Freitag, 21. März 2008
nochmal glück gehabt...?
verdammt, um ein haar wäre es so weit gewesen. um ein haar hätte sich wieder alles von selbst gelöst und eine welt ohne existenzberechtigung wäre endlich in sich zusammengestürzt um platz zu machen. ob dann auch platz für ihn gewesen wäre, weiß er nicht und, streng genommen, falls er es wüsste, würden die wände dieser welt bereits bröckeln. das tun sie übrigens schon, allerdings aus einem anderen Grund. "wie oft bist du heut nacht aufgewacht? wie lange lagst du wach? wie viele stunden hast du mit diesen gedanken verbracht?" er will keine antwort auf diese fragen und er will sein versagen auch weiter überzeugung nennen.
wie lange wird es noch dauern, bis endlich jemand die konsequenzen für das alles zieht? wie lange kann das spiel noch weitergehen? mal betrinken, um weniger zu denken und mehr zu schlafen und erkennen, dass auch das nur noch bedingt hilfreich ist.
wie lange wird es noch dauern, bis endlich jemand die konsequenzen für das alles zieht? wie lange kann das spiel noch weitergehen? mal betrinken, um weniger zu denken und mehr zu schlafen und erkennen, dass auch das nur noch bedingt hilfreich ist.
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