D'you know we're in high demand, Laura, us,
People who suffer,
Because we don't take to arguing,
And we're quick to surrender.
Donnerstag, 1. Mai 2008
Mittwoch, 23. April 2008
das leben ist kein popsong
lass dir nicht einreden, dass du dein herz nicht kontrollieren kannst. du kannst. du kannst alles in deinem körper manipulieren. manchmal einfach so, manchmal erfordert es einiges an geduld, fast immer irgendwelcher hilfsmittel. ich will dir ja nichts vorhalten, aber ich glaube, dass bei dir gerade so einiges schief läuft. in diesem rennen liegst du weit vorne, anders als in diesem song, den du so gern und oft hörst. du solltest dir vor augen halten, dass dein leben kein song ist und sich auch nicht im geringsten nach einem richtet. du lebst das, von dem niemand singt. es würde auch keinen interessieren und du weißt das, wenn du ehrlich bist. weißt du überhaupt noch was das bedeutet? ehrlich sein zu sich selbst, mein ich. an sich schon brutal, denn dieser mangel fällt keinem auf, außer mir. darum sehe ich es als meine aufgabe, nein, als meine pflicht, dich darauf hinzuweisen, dass du gerade dabei bist dich selbst in die irre zu führen und da kann dich dann niemand mehr retten...
Sonntag, 6. April 2008
Freitag, 21. März 2008
nochmal glück gehabt...?
verdammt, um ein haar wäre es so weit gewesen. um ein haar hätte sich wieder alles von selbst gelöst und eine welt ohne existenzberechtigung wäre endlich in sich zusammengestürzt um platz zu machen. ob dann auch platz für ihn gewesen wäre, weiß er nicht und, streng genommen, falls er es wüsste, würden die wände dieser welt bereits bröckeln. das tun sie übrigens schon, allerdings aus einem anderen Grund. "wie oft bist du heut nacht aufgewacht? wie lange lagst du wach? wie viele stunden hast du mit diesen gedanken verbracht?" er will keine antwort auf diese fragen und er will sein versagen auch weiter überzeugung nennen.
wie lange wird es noch dauern, bis endlich jemand die konsequenzen für das alles zieht? wie lange kann das spiel noch weitergehen? mal betrinken, um weniger zu denken und mehr zu schlafen und erkennen, dass auch das nur noch bedingt hilfreich ist.
wie lange wird es noch dauern, bis endlich jemand die konsequenzen für das alles zieht? wie lange kann das spiel noch weitergehen? mal betrinken, um weniger zu denken und mehr zu schlafen und erkennen, dass auch das nur noch bedingt hilfreich ist.
Dienstag, 4. März 2008
ignorier sie einfach...
er wusste schon immer, dass sich probleme nicht dadurch lösen, dass man sie einfach ignoriert. naja...streng genommen wusste er es noch nie und weiß es heute auch noch nicht. was kann denn auch er dafür, wenn es bis jetzt immer so gelaufen ist? er hat es nunmal nicht anders gelernt. die welt ist schuld daran und nicht er. nein, nicht er, denn er ist nie schuld. an nichts. und wenn er sich bei einer sache sicher ist, dann bei dieser. er. ist. nicht. schuld. punkt. naja...zumindest wenn er alle anderen davon überzeugen kann. er selbst weiß schon, dass er zumindest nicht ganz unschuldig ist. wenigstens manchmal...
über all das macht er sich gedanken, als er im schwersten moment seines lebens vor nichts steht. wobei...nichts ist es auch nicht, was ihn aufhält. am ehesten lässt es sich wohl ganz trivial durch eine wand charakterisieren. eine wand, an der ein vorbeikommen einfach unmöglich ist. "ich verlass ja nichtmal gerne die wohnung, also wie soll ich das schaffen? wer ist eigentlich schuld daran, dass es so weit gekommen ist? ich jedenfalls nicht." das war der moment, als er anfing sich selbst zu belügen und er wusste, dass dies nicht ohne konsequenzen bleiben wird...
über all das macht er sich gedanken, als er im schwersten moment seines lebens vor nichts steht. wobei...nichts ist es auch nicht, was ihn aufhält. am ehesten lässt es sich wohl ganz trivial durch eine wand charakterisieren. eine wand, an der ein vorbeikommen einfach unmöglich ist. "ich verlass ja nichtmal gerne die wohnung, also wie soll ich das schaffen? wer ist eigentlich schuld daran, dass es so weit gekommen ist? ich jedenfalls nicht." das war der moment, als er anfing sich selbst zu belügen und er wusste, dass dies nicht ohne konsequenzen bleiben wird...
Samstag, 1. März 2008
darum
schon wieder so ein verkaterter, grauer tag. wunderschön. er mag diese verkaterten tage, denn da weiß er wieso er sich schlecht fühlt. er mag auch diese grauen tage, denn da weiß er, wieso er keine sonne fühlt. und die regentage findet er auch ganz gut, weil sich da nur wenige menschen auf die straßen verirren. warum das so ist, weiß er nicht, aber es ist ihm auch ziemlich egal.
ein bisschen peinlich ist es ihm aber schon, denn er selbst schafft es an diesen tagen auch nicht oft vor die tür. in den vergangenen tagen und wochen schafft er es überhaupt nur sehr selten die wohnung zu verlassen. warum hat er vergessen.
ein bisschen peinlich ist es ihm aber schon, denn er selbst schafft es an diesen tagen auch nicht oft vor die tür. in den vergangenen tagen und wochen schafft er es überhaupt nur sehr selten die wohnung zu verlassen. warum hat er vergessen.
Mittwoch, 27. Februar 2008
kamillentee-odyssee
der kamillentee und das bier sind ihm schon wieder ausgegangen. eigentlich will er nicht einkaufen gehen, denn heut fühlt er sich nicht so wohl, aber ohne kamillentee wird das ganze vermutlich noch schlimmer werden. also was solls, jetzt musst du springen und dich in die kalte, harte alltagskleidung zwängen um in 2 stunden etwas zu erledigen, dass die normalen in 10 minuten schaffen, ohne auch nur eine sekunde darüber nachzudenken. denken tun die normalen überhaupt nicht viel und so abgedroschen dieser eine gedanke auch ist, er macht ihn sich trotzdem und meint einmal öfter, dass zu viel denken auch nicht gut ist.
"viele normale sind heut nicht unterwegs", denkt er sich, als der das wohnhaus in die seitengasse verlässt, wo sich nach wenigen metern bereits der angepeilte supermarkt befindet. "ob mir ein normaler wenigstens einen krankenwagen rufen würde, wenn ich hier und jetzt bewusstlos zusammebreche? vermutlich, denn ein mobiltelefon haben sie alle, die normalen."
in dem moment, wo er den supermarkt betritt fühlt er sich für eine minute selbst wie ein normaler und er fühlt sich gut dabei. kurz darauf ist das gefühl jedoch wieder verschwunden und auf dem weg durch die supermarktregale, wo er es nach schier endlosem grübeln schafft sich für eine sorte bier zu entscheiden und bei dem kamillentee schließlich wieder auf die discountermarke greift, obwohl er sich fest vorgenommen hat das nächste mal doch einen teureren zu versuchen, wünscht er sich, die wohnung nie verlassen zu haben.
"viele normale sind heut nicht unterwegs", denkt er sich, als der das wohnhaus in die seitengasse verlässt, wo sich nach wenigen metern bereits der angepeilte supermarkt befindet. "ob mir ein normaler wenigstens einen krankenwagen rufen würde, wenn ich hier und jetzt bewusstlos zusammebreche? vermutlich, denn ein mobiltelefon haben sie alle, die normalen."
in dem moment, wo er den supermarkt betritt fühlt er sich für eine minute selbst wie ein normaler und er fühlt sich gut dabei. kurz darauf ist das gefühl jedoch wieder verschwunden und auf dem weg durch die supermarktregale, wo er es nach schier endlosem grübeln schafft sich für eine sorte bier zu entscheiden und bei dem kamillentee schließlich wieder auf die discountermarke greift, obwohl er sich fest vorgenommen hat das nächste mal doch einen teureren zu versuchen, wünscht er sich, die wohnung nie verlassen zu haben.
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